Oksana (OKS230) und Andreas (andreas-sp) Anzeigen-Bilder
bei InterFriendship:
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Nach
mehreren Jahren erfolgloser Suche nach einer neuen Lebensgefährtin
beschloss ich im März ´02 es über das Internet zu versuchen.
Über eine Suchmaschine landete ich auf der Seite von Interfriendship.
Nach stundenlangen
begeisterten Suchen und einer mehrstelligen Favoritenliste, slawische
Frauen sind ja sooooo toll, bestellte ich dann zuerst einmal mehrere Adressen.
Jetzt mussten schnell Fotos von mir her. Also, Digitalkamera raus, nett
gelächelt, fertig. Nein, gar nicht so einfach, alles nicht gut genug.
Aber nach, ich weiß nicht wie vielen Versuchen waren dann doch noch
ein paar Fotos dabei, die hoffentlich auch den kritischsten Frauenaugen
genügen würden. Jetzt der Brief. Was schreibt man über
sich selbst? Wie verspricht man nicht zuviel, wie zuwenig. Aber nach einer
Nacht war auch diese Hürde genommen!
Aber ein
Kettenbrief an alle zehn Frauen kam nicht in Frage! Der erste Brief sollte
an die eine GANZ BESONDERE gehen. Ich schaute mir alle Profile noch einmal
ganz genau an. Und dann war ich sicher. Dieses Lächeln, irgendwie
so fröhlich, so natürlich. Das war Sie, meine Favoritin. Oksana,
24 Jahre, Lehrerin aus Kiew, spricht fünf Sprachen. Deutsch fließend.
Am
nächsten Morgen schickte ich meine Mail los und war gespannt was
passieren würde.
Dienstagmorgen.
Wie üblich checkte ich, Oksana, als erstes auf der Arbeit mein Email
Postfach. Da war ein neuer Brief. Wow, ich war gespannt!
Jetzt
war ich drei Wochen bei Interfriendship und hatte schon zwei Mail´s
bekommen. Aber irgendwie war meine Intuition, mein Herz ganz still und
ruhig. Mit Einem Mann entwickelte sich eine nette Brieffreundschaft, aber
gefunkt hat´s nicht. Wer schreibt mit jetzt?
Ich
lass den Brief, ich schaute mir die Fotos an ..... . Ich weiß nicht,
ich kann immer noch nicht dieses Gefühl erklären, aber diesen
Mann wollte ich unbedingt kennen lernen. Sein Brief war irgendwie so leicht,
gab mir trotzdem das Gefühl von Sicherheit. Ich entschied ihm sofort
zu antworten.
Mittwoch,
8.00 Uhr, Rechner hochfahren, wieder nur Geschäftliches? ? Nein,
da war Antwort von Oksana! Nicht sehr lang, aber sehr nett geschrieben.
Als letztes ein: ...ruf mich doch einfach mal an! ?
Einfach mal
anrufen! Mein Herz schlug bis zum Hals als ich am Abend die Nummer wählte.
Wie würde es werden? Freizeichen, knistern, dann ein „Allo“.
Die ersten zwei, drei Minuten liefen etwas schleppend. Aber diese Stimme!
Wahnsinnig erotisch, mit einem leichten französischen Akzent. ...
nach einer Stunde ? waren wir die besten Freunde. Die Telekom wird´s
freuen!
Es folgten
tägliche Mails, zwei bis drei Telefonate pro Woche. Bei uns beiden
hatte es gefunkt! Wir beschlossen dass wir uns sehen mussten. Für
Ungarn brauchten wir beide kein Visum. Also, Anfang Mai auf nach Budapest!
Donnerstag
10.00 Uhr, Budapest Airport. War ich nervös. Kein Auge zu die ganze
Nacht. Trotzdem war ich hellwach, Mensch, war ich aufgeregt! Und das nicht
nur wegen des Fluges. Die Türen öffneten sich. Da stand Andreas.
Wir haben uns sofort gesehen. Trotz der vielen Telefonate, in den ersten
Minuten wussten wir nicht was wir sagen sollten. Im Taxi haben wich dann
die Nervosität und wir fingen an zu plaudern. Das Wochenende war
total schön. Alles war so unkompliziert. Ich fühlte mich so
sicher, meine Intuition hat mich nicht getäuscht!? Der
Abschied viel uns beiden sehr schwer. Es hatte bei beiden richtig gefunkt!
Ich wollte Oksana so schnell wie möglich wieder sehen. Täglich
Mails, viele Telefonate, das war nicht genug!
Mitte
Juni flog ich nach Kiew. Ich wollte sehen wie sie lebt, ihre Freunde kennen
lernen.
Oksana wartete am Flughafen auf mich. Endlich konnten wir einander wieder
in die Arme nehmen. Endlich waren wir wieder zusammen. Die Woche verging
viel zu schnell.
(Oksana:) Als ich Andreas zum Flughafen brachte,
konnte ich meine Tränen nicht halten. So eine Beziehung auf Entfernung
wünsche ich niemand. Ich habe die Tage gezählt von Treffen zu
Treffen. Im August sollte ich nach Deutschland fliegen. Lange und
Nervöse Tage an der Botschaft, aber mit dem Visum hat es geklappt.
Ich war im siebten Himmel! Dann war es soweit. Den ganzen August würden
wir zusammen sein! Vor
drei Jahren war ich schon einmal ein Jahr als Au-Pair in Deutschland,
aber diesmal war es einfach wunderschön, weil neben mir mein Mann
war. Seine Familie und seine Freunde haben mich sofort akzeptiert. Was
konnte ich mir noch mehr wünschen!
Wie denkbar
war der Abschied wieder sehr schwer. Im Oktober wollte ich wieder in die
Ukraine, Oksana´s Familie kennen lernen. Am 18. Oktober war es dann
soweit. Über Kiew ging es nach Vinnitsa. Oksana hatte viel zu dolmetschen.
Ich habe versucht ein paar Worte russisch zu lernen. Aber mit der Aussprache
hatte ich so meine Probleme. Ihre Familie war toll! Im Infoboard habe
ich viel über ukrainische Familienfeste gehört. Da kann einem
Antialkoholiker schon anders werden. ?
Aber es war ganz anders als erwartet. Wir waren nur zu siebt, aber der
Tisch war mindestens für 14 Leute gefüllt. Das ist ukrainische
Gastfreundschaft! Und alles ohne harten Stoff, nur Wein. Ganz große
Klasse.
Nach dieser
Woche war ich mir ganz sicher, ich wollte Oksana heiraten. Ging es ihr
genauso? Ja!!! ?
Als
ich wieder Zuhause war begann ich mit den Vorbereitungen. Das Ausländeramt
war sehr hilfsbereit. Stand mir bei allen Fragen zur Seite, nutzte den
erlaubten Spielraum sehr großzügig aus. ?
Oksana hatte
in der Zwischenzeit alle nötigen Papiere in der Ukraine vorbereitet.
Ende November war sie dann endlich wieder in Deutschland, ... mit all
ihrer Habe. Beim Standesamt und beim Landgericht ließen sich dann
doch nicht alle Regeln umgehen. Eine Ledigkeitsbescheinigung musste her.
Das Konsulat in Frankfurt hat uns dann alle nötigen Dokumente ausgestellt.
Nun konnte es losgehen.
Inzwischen
war es Ende Januar und noch keine Antwort vom Gericht. Wir hatten uns
den 14. Februar als Hochzeitstag vorgenommen. Oksana´s Mama war
fast schon auf dem Weg. Eine Woche vor unserem Wunschtermin sind dann
alle Papiere eingetroffen. Es konnte losgehen! ?
Der
wichtigste Tag im leben jeder Frau – Hochzeit! Friseur, Make-up,
die ersten Gäste trafen schon ein. Über das Hochzeitskleid habe
ich Andreas nichts erzählt...
...
aber ich war sprachlos als Oksana ganz in Weiß den Raum betrat.
Einfach toll!
(Oksana:)
Wie jede Frau wünschte ich mir auch eine ganz besondere Hochzeit.
Andreas hat mich überrascht. Die Trauung fand auf Schloss Lembeck
statt. Ich fühlte mich wie eine Prinzessin. Aber ich war so nervös,
ich kann mich kaum daran erinnern, so schnell ging das alles. Meine Mutter
hat geweint, aber Sie war so froh, dass ich mein Glück im Leben gefunden
habe. Schade dass der Rest meiner Familie nicht dabei war!
Mittlerweile
sind fast sechs Monate vergangen. Oksana zu heiraten war die beste Entscheidung
die ich in meinem Leben getroffen habe. Wir wissen, dass wir durch Oksana´s
perfektes Deutsch und die vielen hilfsbereiten Menschen bei den Behörden
ideale Bedingungen hatten. Unsere Geschichte hört sich vielleicht
an wie ein Märchen, aber wir haben uns bemüht, alles nicht zu
Euphorisch zu schildern. Es war genau SO!!!
Wir wünschen
allen, die noch nicht ihr Glück gefunden haben das sie nicht aufgeben
und genauso glücklich werden wie wir!